AC-Speisequellen

Bei einer AC-Speisequelle handelt es sich um eine Speisequelle für Wechselstrom.

Wechselstrom wird im Englischen als „alternating current“ bezeichnet, daher kommt die Abkürzung AC. Eine AC-Speisequelle kann für unterschiedliche Geräte Wechselstrom erzeugen und in das jeweilige Gerät einspeisen. Die Einsatzzwecke sind ebenso wie die Geräte sehr unterschiedlich. Sehr häufig werden entsprechende Speisequellen im Bereich der Messtechnik eingesetzt. Sie zeichnen sich durch unterschiedliche Eigenschaften aus, auf einige dieser Eigenschaften möchten wir im Folgenden eingehen.

AC-Speisequellengeräte sind generell in unterschiedlichen Ausgangsleistungen erhältlich. Häufige Werte sind 800, 2500 oder 1250 VA. Aber auch Geräte mit Ausgangsleistungen von 1700, 3500, 5250, 15750 und 21000 VA sind im Handel erhältlich. Im genannten 1250 VA-Bereich gibt es sehr schmale Geräte die lediglich zwei Höheneinheiten (HE) in einem 19-Zoll-Rack ausmachen.

AC-Quellen mit einer Leistung von 5250 VA benötigen nur 5 HE (Höheneinheiten). Derartige Geräte lassen sich durch den geringen Platz fast überall einsetzen und dazu auch sehr komfortabel und sauber in einem entsprechenden 19-Zoll-Schrank verbauen. Neben der geringen Abmessungen ist eine weitere Eigenschaft der Speisequellen das niedrige Gewicht. Dies kann durch moderne Schalttechnik erreicht werden. Zu den wichtigen Eigenschaften von AC-Quellen zählt die Signalqualität. Unter einer guten Signalqualität versteht man ein Signal mit geringem Rauschen, geringer Verzerrung und geringer Restwelligkeit.

Die Messfähigkeit von AC-Speisequellen betrifft die Effektivwerte von Strom sowie Frequenz und Spannung. Daneben können häufig auch noch die Schein- und Wirkleistung mit gemessen werden.

Fast alle AC-Speisequellen kommen mit einer entsprechenden Software für den PC die eine komfortable und bequeme Steuerung und Einstellung der Geräte ermöglicht.

AC-Speisequellen werden manchmal auch nur als AC-Quellen oder schlicht als Speisequellen bezeichnet.